Dass wussten Sie wahrscheinlich noch nicht über das Lohnrecht des Grenzarbeiter… aber sollen Sie wirklich als Unternehmer/Arbeitgeber wissen! 

 

Wir haben es schon mal auf unserer Website geschrieben: Wachsamkeit ist erforderlich, wenn es um die Sozialversicherungsposition des Grenzarbeiter geht. Denn bei vielen Grenzarbeiter gilt ein anderes Sozial-versicherungssystem als Arbeitgeber und Arbeitnehmer oft vermuten. Und das kann einige (unvorhergesehene) Konsequenzen haben.

 

Für den Arbeitgeber kann es beispielsweise bedeuten, dass er sich im Ausland registrieren lassen soll und alle Arten von Auslandsverpflichtungen erfüllen soll. Dies kann viel Ärger bedeuten und auch erheblich teurer auspacken.

 

Denken Sie auch an einem Fall, dass der Grenzarbeiter krank wird. Selbst dann können sehr unterschiedliche Regeln gelten, als der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer vermuten. Wenn beispielsweise ein Grenzarbeiter krank wird, kann für diesen Grenzarbeiter ein System der ausländischen Sozialversicherung gälten, dass kann bedeuten, dass der Arbeitgeber grundsätzlich eine Krankenversicherung bezahlen muss, variierend von einigen Wochenlohn (z. B. Belgien und Deutschland) bis zu zwei Jahreslohn (Niederlande). Was den Anspruch auf Krankengeld angeht, so unterscheiden sich die verschiedenen (inter) nationalen Systeme der sozialen Sicherheit manchmal sehr voneinander, besonders hier in der Euregio, und das macht für einen Arbeitgeber einen großen Unterschied.

 

Darüber hinaus gelten abweichende Regeln für kranke Grenzarbeiter in Bezug auf ihre Wiedereingliederung. Deshalb raten wir Sie um die finanziellen Folgen und Ihre gesetzlichen Rechte und Pflichten, vorzugsweise natürlich im Voraus, einer guten Übersicht zu bekommen.

 

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie dann, ohne Verpflichtung, Kontakt auf mit unserer Fachanwältin für Arbeitsrecht. Wir helfen Sie gerne!